Hände reichen – Initiative ergreifen

Eine kleine Geschichte zum Einstieg:

 

Peter und Isabella sind beide keine gelernten Bauern, keine Profis auf dem Gebiet der Landwirtschaft.

 

Peter durfte durch seine kaufmännische und leitende Tätigkeit in einer landwirtschaftlichen Dienstleistungsorganisation und im Genossenschaftswesen einiges lernen. Peter und Isabella (ausgebildete Volksschul- und Religionslehrerin), beide experimentierfreudig, versuchten ihr Glück im Bio-Landbau zuerst mit Ackerbau, speziell alte Getreidesorten ... beide sind sie erfolgreich gescheitert.

 

Aber ...

 

sie haben nicht aufgegeben. Heute ist der kleinstrukturierte Hof eine bunte Beeren-, Obst- und Hühnerwelt, die jährlich von zahlreichen Gästen besucht wird. 

Zum Betrieb: HIER

 

Was wollen wir damit sagen: Nicht aufgeben, sondern aufstehen, weitergehen und mutig sein in einer Zeit, die viel Hoffnung braucht! Diese Initiative will Menschen, die Ideen und Träume haben, Mut machen, kleinen Landwirten mit Beratung und Know How zur Seite stehen ...

 

Gemeinsam wollen wir alle die österreichische Raunz- und Suder-Kultur durchbrechen, Menschen vernetzen und zusammenbringen. Wir wollen einen Schritt weiter gehen und einen Kultur- und Wertewandel im Alltag von Bauern, Produzenten, Konsumenten und Unternehmern ins Laufen bringen.

 

Natürlich Bio heißt für uns nicht unbedingt nur "kontrolliert biologischer Landbau im großen Stil", nein, natürlich Bio heißt für uns im weiteren Sinn: organisch wachsen dürfen, lernen können, sich verändern lassen, veränderungsbereit sein, Vorbild sein, und selbst immer wieder umdenken dürfen und können. Der ganzheitliche biologische Lebenskreislauf in der Landwirtschaft ist ein Herzensanliegen.

 

Uns ist klar: Gemeinsam können wir vieles bewegen!

 

Du bist herzlich eingeladen, diesen Weg mitzugehen!  

 

Wir möchten mit der Schaffung der Kooperative "Natürlich Bio":

 

  • Abseits von bestehenden Strukturen Konsumenten, Unternehmer und Bauern vernetzen - Menschen verbinden, die Landwirtschaft als wertvoll erachten, Lebensmittel schätzen und wissen möchten, woher sie kommen und wer dahinter steht
  • Kleinbäuerliche Strukturen fördern
  • Ethisch und fair wirtschaften im Sinne des Gemeinwohls von Mensch, Tier und Schöpfung
  • Bäuerlichen Familien und Betriebe mit innovativen Ideen, die keine oder wenig öffentliche Förderung bekommen, unterstützen
  • Eine Dienstleistungsplattform für Betriebe und Konsumenten schaffen
  • Eine Positivkultur des Lebens und des Lebensraumes Landwirtschaft durch Informationsarbeit, Schulungen, Seminare etc. fördern
  • Wissensweitergabe und -vermittlung

 

 

"Nicht die Welt aus den Angeln zu heben, sondern am gegebenen Ort das sachlich – im Blick auf die Wirklichkeit – Notwendige zu tun und dieses wirklich zu tun, kann die Aufgabe sein."

 

Dietrich Bonhoeffer



Vereinszweck:

§ 2: Zweck

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung, er ist weder im Rahmen der Verwirklichung des Vereinszwecks noch im Falle einer etwaigen Auflösung auf Gewinn ausgerichtet; auch die Rückzahlung von Mitgliedsbeiträgen ist in jedem Fall ausgeschlossen.

 

Unmittelbarer Vereinszweck ist:

 

  • Schaffung einer neuen Kultur der Wertschätzung wider Wegwerfkult;
  • Interessensvertretung von Biobauern, Umstellungsbetrieben auf Bio und Betrieben, die nach ökologischen Richtlinien arbeiten;
  • Beratung von Landwirten und Konsumenten in Bezug auf biologische Landwirtschaft;Vernetzung von landwirtschaftlichen Betrieben, Bio-Betrieben, Konsumenten und Unternehmern;
  • Förderung und Stärkung von kleinbäuerlichen Strukturen und Unternehmen;
  • Förderung der Entwicklungszusammenarbeit und des Fairtrade-Gedanken;
  • Bündelung von Kräften der positiven Veränderung und gesellschaftlichen Weiterentwicklung im Sinne von ökologischer Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Solidarität und Gemeinwohlstärkung;
  • Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zu vernetzen, in Begegnung zu bringen und auf solidarischer Art und Weise zu einer einfachen Lebensweise in einer immer hektischer werdenden Zeit zu animieren und so die lebensbejahende Botschaft zu fördern;
  • Generationenverbindend zu wirken, Naturverbundenheit zu fördern und Menschen somit einzuladen, einen natürlichen Umgang zu erlangen, um im Einklang mit dem eigenen Leben und der Menschen sowie mit und in der Natur zu leben;
  • Einklang zwischen Körper, Seele und Geist zu gewinnen in der bewussten Begegnung mit sich selbst, der Schöpfung, dem Schöpfer und dem Nächsten, um das ganzheitliche Menschsein zu entdecken und zu fördern sowie den Lebenshorizont zu erweitern;
  • Förderung des ganzheitlichen Zugangs zu Familie – Beruf – Freizeit – Natur – Schöpfung;
  • Natur- und Umweltschutz;Menschen jeden Alters zu einem werteorientierten Leben einzuladen in Bezug auf die persönliche Verantwortung gegenüber der Menschenwürde aller Menschen und der Schöpfung gegenüber.
  • Eine positive Lebensweise zu fördern und den Menschen in seiner Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten und zu fördern, bewusstes Einkaufen und Konsumverhalten schmackhaft zu machen, in der Begegnung mit anderen Menschen in einer Kultur der Wertschätzung und Anerkennung leben lernen;
  • Erwachsene, Kinder und Jugendliche zu solidarischem Handeln zu animieren durch gruppenpädagogische Erfahrungen, Austausch, Gemeinschaft und Handeln, um die gesellschaftliche Zivilcourage zu steigern und vor allem jungen Menschen Mut für die Zukunft zu machen;
  • Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen und Menschen, die ihre Lebensaufgabe und Berufung in der biologischen Bewirtschaftung sehen und Förderung von Konsumenten, um in diesem Bereich ein neues Lernfeld zu eröffnen – Praktisches soll erlernt und vertieft werden können, Gemeinschaft kann gestiftet werden;
  • Ökologische und gemeinwohlorientierte Prozesse in der Gesellschaft zu fördern und Menschen in ihren unterschiedlichen Aufgaben und Berufungen zu vernetzen im Rahmen des Wertschätzungsprogramms des Vereins;
  • Förderung von ethischem Handeln in Politik, Kultur und Gesellschaft;Gemeinwohlarbeit und Förderung der ökosozialen Marktwirtschaft und christlichen Soziallehre.